Kapitel 13: Fortsetzung der Ausgrenzung Kapitel 15: Roma-Migration nach Ă–sterreich seit 1945

Kapitel 14Erinnerungen an den Holocaust

Die kĂĽnstlerischen Auseinandersetzungen von Ceija, Karl und Mongo Stojka


Die Lovara-Familie Stojka zählt zu den bekanntesten Künstler-Familien Österreichs. Die Geschwister Ceija (1933-2013), Karl (1931-2003) und Johann »Mongo« (1929-2014) sind als bildende KünstlerInnen, SchriftstellerInnen und SängerInnen in ganz Europa ein Begriff. Mit ihren künstlerischen Arbeiten machten sie erstmals eine größere Öffentlichkeit auf die NS-Verfolgung und den Völkermord an den Roma und Sinti aufmerksam. Als unermüdliche ZeitzeugInnen leisteten sie einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung, zu Toleranz und Demokratiefestigung.

»Ohne Titel«, 14.7.2002
»Ohne Titel«, 14.7.2002
Wien Museum, Inv. Nr. 238.753 »Ohne Titel«, 14.7.2002

Acryl auf Karton, 102 x 20cm

V. o. n. u.: Helene »Baranka« Huber, Karl »Wakar« Horvath, Gusti Horvath, Hilda »Sani« Huber, Helene »Gescha« Huber, Maria »Sidi« Rigo, Margarethe »Ceija« Stojka

Die künstlerische Tradition der Familie wurde in der nächsten Generation fortgesetzt. Karl Ratzer, der Sohn Karls, und Harri Stojka, der Sohn Mongos, sind Jazz-Musiker von Weltruf. (Werner Michael Schwarz/Susanne Winkler)

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Vorderseite

»Ohne Titel«, 1995

RĂĽckseite

Wien Museum, Inv. Nr. 238.752 »Ohne Titel«, 1995

Acryl auf Karton, 100 x 70cm