Fortsetzung der Ausgrenzung 4. Februar 1995 - Der Bombenanschlag gegen die Volksgruppe der Roma in Oberwart

Kapitel 14Erinnerungen an den Holocaust

Die k├╝nstlerischen Auseinandersetzungen von Ceija, Karl und Mongo Stojka


Die Lovara-Familie Stojka z├Ąhlt zu den bekanntesten K├╝nstler-Familien ├ľsterreichs. Die Geschwister Ceija (1933-2013), Karl (1931-2003) und Johann ┬╗Mongo┬ź (1929-2014) sind als bildende K├╝nstlerInnen, SchriftstellerInnen und S├ĄngerInnen in ganz Europa ein Begriff. Mit ihren k├╝nstlerischen Arbeiten machten sie erstmals eine gr├Â├čere ├ľffentlichkeit auf die NS-Verfolgung und den V├Âlkermord an den Roma und Sinti aufmerksam. Als unerm├╝dliche ZeitzeugInnen leisteten sie einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung, zu Toleranz und Demokratiefestigung.

┬╗Ohne Titel┬ź, 14.7.2002
┬╗Ohne Titel┬ź, 14.7.2002
Wien Museum, Inv. Nr. 238.753 ┬╗Ohne Titel┬ź, 14.7.2002

Acryl auf Karton, 102 x 20cm

V. o. n. u.: Helene ┬╗Baranka┬ź Huber, Karl ┬╗Wakar┬ź Horvath, Gusti Horvath, Hilda ┬╗Sani┬ź Huber, Helene ┬╗Gescha┬ź Huber, Maria ┬╗Sidi┬ź Rigo, Margarethe ┬╗Ceija┬ź Stojka

Die k├╝nstlerische Tradition der Familie wurde in der n├Ąchsten Generation fortgesetzt. Karl Ratzer, der Sohn Karls, und Harri Stojka, der Sohn Mongos, sind Jazz-Musiker von Weltruf. (Werner Michael Schwarz/Susanne Winkler)

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Vorderseite

┬╗Ohne Titel┬ź, 1995

R├╝ckseite

Wien Museum, Inv. Nr. 238.752 ┬╗Ohne Titel┬ź, 1995

Acryl auf Karton, 100 x 70cm